Sneak Preview

Was ist eigentlich eine „Sneak“ bzw. die „Sneak Preview“? Das ist ein Überraschungsfilm vor dem offiziellen Kinostart. „Sneak“ steht für schleichen und „Preview“ steht für Vorschau. Die Besucher wissen beim Kauf der Kinokarte nicht, welcher Film gezeigt wird. Der Film läuft dann in der Regel einige Tage oder Wochen später im Kino an.

Das wirklich Schöne an der Sneak Preview ist, dass man wirklich nicht weiß was einen erwartet. Zusätzlich sieht man sich den Film an, ohne zuvor eine andere Meinung gehört zu haben, denn der Film wurde noch nicht in den Medien bewertet und auch von Freunden konnte noch kein Kommentar abgegeben werden.

Natürlich ist diese Überraschung nicht für jeden das Richtige und eher etwas für den Cineasten, der sich gerne mal auf ein filmisches Abenteuer einlässt.


Sneak Previews in München:


Und seid Ihr Aufsteher oder Sitzenbleiber im Kino?:

Kinoabspann

Es ist doch immer wieder schön zu beobachten, was kurz nach einem Kinofilm passiert, wenn gerade der Abspann anfängt.
 
Auf der einen Seite gibt es die Aufsteher und auf der anderen Seite die Sitzenbleiber. Das Gedränge der Herausströmenden stört natürlich diejenigen, die den Film noch auf sich wirken lassen wollen. Der bekannte Produzent und Regisseur Stanley Kubrick soll zu dem Thema auch mal folgenden Ausspruch abgegeben haben:

Für einige Leute ist das Kino eine gute Gelegenheit, vom Regen ins Trockene zu kommen. Für andere etwas mehr.
 
Ich persönlich bin ein großer Fan vom Abspann, denn hier wird dem Kinobesucher teilweise noch viel geboten. Zuerst einmal ist der Abspann oft mit einem guten Soundtrack verbunden und manchmal werden sogar noch nicht gezeigte Szenen aus dem Film oder Hinweise auf eine mögliche Fortsetzung gezeigt. Des Weiteren sind oft wichtige und spannende Details über Musik, Drehorte, Sponsoren usw. zu erfahren. Letztendlich ist es doch auch interessant zu sehen, wer an der Produktion mitgewirkt hat.
  
In der Schule wäre es vielleicht schlecht, aber beim Kino plädiere ich für ein „sitzenbleiben“.
  
Ach ja und für alle, die im sich oft fragen, was diese merkwürdig klingenden Personen wohl machen:

  • Gaffer – Oberbeleuchter
  • Best boy – Assistent für den Beleuchter
  • Best boy grip – Hilfsbeleuchter

Wenn im Abspann übrigens als Regisseur der Name Alan Smithee auftaucht, dann will der wirkliche Regisseur nicht mit dem Werk in Verbindung gebracht werden.


Übrigens setzt sich das Wort „Kinoabspann“ aus „Kino“ und „Abspann“ zusammen. „Abspann“ kommt von „abspannen“ – also dem Vorgang, etwas zu lösen oder zu beenden. Das doppelte „n“ stammt aus der Wortbildung: Das Grundwort „Spannung“ verliert beim Ableiten das „ung“ und bleibt mit „spann“ erhalten. Daher bleibt die doppelte „n“-Schreibung bestehen.

Sprache hat manchmal ihre eigenen kuriosen Regeln, nicht wahr?

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